Seit Anfang März nutze ich nun das auf dem Linux-Kernel basierende freie Betriebssystem Ubuntu und habe mich auch recht gut damit angefreundet. Nach ein wenig Suchen und Ausprobieren habe ich für so ziemlich alle meine Wünsche eine passende Version meiner Lieblingsprogramme bzw. eine gute bis besser Alternative gefunden.
Natürlich gibt es dabei auch die eine oder andere Ausnahme – leider. So konnte ich bis zum heutigen Tage keine meinen Ansprüchen genügende Grafik-Anwendung für Ubuntu ausfindig machen; geschweige denn, mein CorelDraw mit welchen Hilfsmitteln auch immer (Wine, PlayOnLinux,…) zum Laufen zu bekommen. Ich weiß, es gibt Gimpp & Co – allerdings komme ich damit überhaupt nicht klar; und ich bin darauf angewiesen, Grafiken und Bilder zu erstellen, die ich zusammen mit einem Druck-Profil zur Reproduktion an diverse Druckereien oder Werbeagenturen schicken kann – es geht also um mehr als nur ein paar Bildchen für die Homepage oder den privaten Gebrauch. (allerdings komme ich auch mit Adobe Photoshop nicht klar – ich bin da etwas sonderbar gepolt).
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Bereits seit einigen Jahren versuche ich mich immer mal wieder an dem Thema Linux, weil es mich interessiert. Jedoch habe ich bisher auch immer wieder recht schnell damit aufgehört, weil es einfach nicht so funktionierte, wie ich wollte. Angefangen habe ich damals mit einem Suse-Linux, das auf Grund eines fehlenden Hochgescwindigkeits-Internetanschluß noch auf CD-Rom daher kam. Ich ließ mich allerdings bereits von der Installation abschrecken, da ich von den geforderten Angaben (Adressen, Interrupts, Modellbezeichnungen der Hardware) schlichtweg überfordert war.
Es folgten im Laufe der Zeit ein paar weitere Gehversuche, unter anderem auch mit diversen Live-CDs wie Knoppix & Co. Auch Ubuntu ist mir bereits schon ein paar mal in die Hände gefallen, und obwohl es eigentlich Out-of-the-Box funktionierte, konnte ich mich einfach nicht damit anfreunden. Warum? Nun, es war und ist nun einmal nicht Windows und ich hatte weder Lust noch Zeit mir die notwendigen Kenntnisse über Terminal, Paketverwaltung usw. anszueignen – also blieb ich bei Windows.
Aber auch mit Windows habe ich so meine Schwirgkeiten – alle paar Monate ist eine Neuinstallation fällig, zumindest, wenn man so wie ich, viel im Internet unterwegs ist und sehr viele Programme ausprobiert – dann ist irgendwann der Punkt gekommen, an dem nichts mehr geht oder das System zumindest sehr, sehr langsam ist. Dazu kommen dann die ganzen Kosten für die unterschiedlichsten Software-Lizenzen – insbesondere wenn man über mehrere PCs im Haus verfügt, auf denen möglichst überall die gleiche Software sein soll.
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