Ich habe derzeit ja Urlaub und verbringe diesen nicht an fernen Orten, sondern in den heimischen 4 Wänden. Leider ist aber auch mit Erholung nicht viel, denn es gibt eine Menge zu erledigen, was eigentlich schon viel zu lange liegen geblieben ist.
So ist ein ständiger Punkt auf meiner ToDo-Liste der Keller, der zwar schön groß ist, mir aber trotzdem viel zu wenig Platz bietet. Ich gehöre halt zu den Leuten, die funktionierende Dinge nicht wegschmeißen, weil man es vielleicht irgendwann nocheinmal gebrauchen könnte. Schmeißt man es dann doch weg, kann man es kurze Zeit später entweder selbst gebrauchen oder zumindest jemand anderer.
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Nein, nicht zum Lachen oder Weinen. Ein ganz anderer Grund hat mich in die Tiefe getrieben. Im Prinzip habe ich ja nichts gegen meinen Keller und halte mich auch regelmäßig dort auf. Aber dieses Mal war der Weg nach unten besonders schwer und wurde mit jedem Schritt von einem wachsenden, unguten Gefühl begleitet.
Noch hoffte ich darauf, einen triftigen Grund zu finden, meine Mission nicht durchführen zu müssen und einfach umkehren zu können. Aber es gab keinen. Noch ein Schritt abwärts und ein letztes Stoßgebet: Türklingel, Telefon, irgendetwas damit ich nicht diese Hölle durchleben muss. Nichts.
Unten angekommen, um die Ecke, noch einmal tief Luft holen, Tür öffnen, Licht an und dann stand ich da. Normalerweise erfüllt mich dieser Teil des Kellers immer mit einem wohligen Gefühl der Freude und Geborgenheit, aber heute lief es mir eiskalt den Rücken runter. Das kann nicht sein, das darf nicht sein! Warum nur habe ich mich darauf eingelassen? Mehr…
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