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Kaffee-Vergangenheit

cappuBereits gestern war der Tag des Kaffees, was ich nicht wirklich mitbekommen habe und auch nur am Rande wahrgenommen habe. Dies ist aber nicht auf die Tatsache zurück zu führen, dass nicht darauf aufmerksam gemacht wurde, sondern vielmehr, dass ich selbst seit einigen Jahren nicht mehr so wirklich zu den aktiven Kaffee-Trinken gehöre.

Da ich aber trotzdem gerne an den Kaffee-Gewinnspiel von www.robertomueller.de und www.kaffee-bazar.de teilnehmen möchte, blicke hier einfach mal auf meine Kaffee-Vergangenheit zurück und erkläre somit auch gleich den immer wieder Fragenden, woran es liegt, dass ich nur sehr selten und nur sehr wenig Kaffe konsumiere.

In den letzen 2 bis 3 Jahren meiner Schulzeit und auch während meiner Ausbildung war ich ein durchschnittlicher Kaffeetrinker und habe im Schnitt 2-4 Tassen pro Tag getrunken.

Dann kam allerdings meine Zivildienstzeit beim DRK im Rettungsdienst. Da ging ohne Kaffee nichts. Da waren um die 10 Tassen (also eigentlich Pötte / Becher) pro Tag normal, wobei der Kaffee von der Stärke her in die Kategorie „brich beim Umrühren den Löffel nicht ab“ war. Die Kaffeemaschine lief im Prinzip den ganzen Tag und je nach Einsatzaufkommen wurde der Kaffee zwischendurch auch schon mal laufwarm oder Kalt getrunken. In einer 24-Stunden-Schicht mit relativ wenig Einsätzen bin ich auch schon mal auf über 20 Tassen gekommen (eher selten, aber es gab solche Tage).

Den wirklich allerschlimmsten Kaffee meines Lebens hatte ich auch während dieser Zeit. Wir haben mit ein paar Kollegen in der Wache rumgeblödelt und nebenbei Kaffee gekocht. Allerdings kamen wir bei der Blödelei so durcheinander, dass der Mann an der Maschine sich das ein oder andere Mal beim Einfüllen des Kaffeemehls verzählte und wieder von vorne begann zu zählen. Eine versuchte Rekonstruktion des Vorganges ergab, dass so etwa 17 Doppelmaß (diese Kaffeepulver-Löffel) auf 8 Tassen (Pötte) Wasser in der Maschine gewesen sein müssen. Wir haben zwar Versucht dieses „Teufels-Gebräu“ mit Wasser, Milch und Zucker sehr stark zu verdünnen – Trotzdem war es einfach nicht genießbar und musste entsorgt werden.

Kreislauf- oder Einschlaf-Probleme habe ich übrigens in dieser „Kaffee-Junkie-Phase“ nie gehabt. Allerdings bekam ich zum Ende meiner 13monatigen Zivildienstzeit, in der ich mehr Kaffee getrunken habe als manch ein anderer es nicht in 13 Jahren geschafft hätte, Magenprobleme und wandte mich vom koffeinhaltigen, aromatischen Heißgetränk ab und habe über 2 Jahre keinen einzigen Schluck Kaffee mehr getrunken.

Danach habe ich mich dann doch wieder dazu durchgerungen, hin und wieder mal ein Tässchen Kaffee zu trinken, z.B. wenn an Feiertagen, Geburtstagen usw. Besuch da ist. Ansonsten trinke ich Cappuccino mit Schokogeschmack und möglichst geringem Kaffeeanteil.

Mittlerweile weiß ich aber schon wieder gelegentlich eine gute Tasse Kaffee zu schätzen, auch wenn ich mir es immer noch nicht wieder vorstellen kann, dieses Vergnügen jeden Tag zu frönen.

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KategorienAllgemein

    • 8. Oktober 2009, 12:41 | #2

      Ist ja geil. Ich habe gewonnen.
      Vielen Dank an Roberto und die Jngs von Kaffee-Bazar

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