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Summercamp Alfeld 2012 – ich war dabei

Am vergangen Wochenende fand bereits zum 2. Mal das Summercamp in Alfeld (Leine) statt. Und genau wie bei der Weltpremiere anno 2010 war ich auch dieses Mal am Start, um mitzuerleben und zu bestaunen, was Organisator Kai Thrun auf die Beine gestellt hat.

Im Vergleich zu anderen Barcamps ist das Summercamp in Alfeld irgendwie anderes (im positivem Sinn) und eine Klasse für sich. So habe ich es mir jedenfalls von anderen Teilnehmern erzählen lassen, denn leider habe ich bisher noch kein anderes Barcamp besucht, was allerdings in erster Linie einem berufsbedingtem Zeitmangel geschuldet ist.

Wenn ich zwar auch nicht aus eigener Erfahrung Vergleiche ziehen kann, möchte ich doch gerne berichten, wie ich das Wochenende erlebt habe:

Freitag – Anreisetag

Mein persönliches Negativ-Erlebnis des Wochenendes habe ich bereits während der Anfahrt abgehakt, indem ich ein nicht gerade günstiges Foto von mir hinterm Lenkrad anfertigen ließ. Unfreiwillig natürlich. Was mich der Spaß kosten wird, wird sich allerdings erst in naher Zukunft zeigen, wenn der heiß ersehnte Brief *hust hust* hier eintrudelt. Shit happens – es konnte also nur noch besser werden.

Ein festes Programm war für den Freitag nicht vorgesehen. Anreise, Zimmer beziehen, lockeres Beisammensein. Die eine oder andere “Nase” kannte ich ja bereits schon – entweder vom ersten Summercamp, dem Conventioncamp oder auch von der CeBIT. Aber auch jede Menge nette Menschen, die ich bisher nur als Profile im Internet kannte, habe ich getroffen – und das ist echt schon ein Erlebnis.

Wie gesagt: lockeres Beisammensein, kennen lernen, ungezwungene Unterhaltung über alles mögliche. Dazu ein, zwei, drei Bierchen und lecker Bratwurst vom Grill. Dazwischen “turnten” dann noch zeitweise die Jungs von “Data Network Alfeld e.V.” herum und richteten das WLAN fürs Wochenende ein.

Villa Ruhe - Alfeld

Villa Ruhe – Alfeld

Unterkunft und Veranstaltungsort in einem war übrigens die Villa Ruhe in Alfeld. Eigentlich ein Jugendgästehaus (Jugendherberge), welches doch recht komfortabel ausgestattet ist (im Vergleich zu meinen Erinnerungen an diese Einrichtungen zu meiner Jugendzeit) und neben 3 Veranstaltungsräumen über genügend Schlafräumen (Mehrbettzimmer), eine Küche, und ein großzügiges Außengelände verfügt. Für mich ist diese Kombination von Unterkunft und Veranstaltungsort eine dieser Besonderheiten des Summercamps, da man mit den anderen Teilnehmern auch nach den eigentlichen Sessions mal ein paar Wort über ganz andere Themen wechseln kann und die Menschen hinter den Internet-Profilen besser kennen lernen kann.

Samstag – Wissen tauschen und Kontakte Knüpfen

Sessionboard

Sessionboard

Da es am Freitagabend irgendwie unplanmäßig etwas später geworden ist, hat Kai den Beginn am Samstag kurzerhand um eine Stunde nach hinten verlegt. Durch die recht überschaubare Teilnehmerzahl war dies auch kein Problem und viel im Tagesverlauf nicht wirklich auf. Da ich allerdings bereits um 7:00 Uhr recht früh aus dem Bett “gefallen” bin, nutze ich zusammen mit Torsten die Gelegenheit, Kai und Isa bei den Frühstücksvorbereitungen zu helfen.

Nachdem dann alle den Weg aus ihren Betten gefunden hatten und weitere Teilnehme angereist sind, konnte nach einem herzhaften und leckerem Frühstück um 10:00 Uhr endlich die Eröffnungs-Session stattfinden und die Planung des weiteren Tages erfolgen. Danach ging es dann in die Sessions, von denen immer 2 parallel statt fanden.

Ich für meinen Teil habe unter anderem viel Wissenswertes über Pinterest, Process Wire und dem Google Penguin-Update erfahren. Aufgrund eines sehr interessanten Gespräches über diverse Nicht-Internet-Themen habe ich einen Slot total verpasst. Macht aber nichts, habe nämlich trotzdem etwas gelernt und mich dazu sehr nett unterhalten.

Am Abend gab es dann wieder das gemütliche Beisammensein bei Bier und Grillgut. Nach dem Essen gab es noch eine PowerPoint-Karaoke-Session, der ich aber auf Grund interessanter Gesprächsthemen vor der Tür fern geblieben bin.

Und während ich einen Großteil der Nacht mit schlafen verbrachte, soll es wohl noch eine Transport-Tycoon-Session gegeben haben.

Sonntag – noch ein paar Sessions und Abreise

Hier könnte ich den 1. Absatz vom Samstag nochmal einfügen – also geschenkt.

Der Sessionteil des Tages bot wieder etliche Interessant Themen, auch wenn es nur ein halber Tag war. Trotzdem lausche ich Kais “Bloger 1 mal 1″ und schaute noch bei Torstens Fortsetzungs-Session zum Thema Pinterest vorbei. Und schon waren wir am Ende des offiziellen Teils angekommen, den Kai mit ein paar abschließenden Worten ausklingen ließ.

Und schon dauerte es nicht lange die Teilnehmer befanden sich wieder auf dem Heimweg. Auch ich kam um ca. 16:00 Uhr wieder zu Hause an.

Fazit

Ich denke, die Sessions an sich laufen in etwa genau so ab, wie auf anderen Barcamps wohl auch – allerdings ist das Ganze durch die begrenzte Teilnehmerzahl viel persönlicher und man kann diverse Diskussionen weiter vertiefen. Was aber sicherlich das gewisse Etwas ausmacht, ist die Tatsache, dass man auch außerhalb des normalen Session-Alltags zusammen ist und so die Leute besser kennen lernen kann.

Ich weiß nicht, wie man das Summercamp am besten beschreiben soll. Ich denke, man muss es einfach selbst erlebt haben. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall auf meine Kosten gekommen. Ich habe jede Menge wissenswertes mitgenommen und viele interessante Leute kennen gelernt. Ich werde ganz bestimmt auch beim nächsten Summercamp Alfeld (2013??) wieder mit von der Partie sein.

Ich habe es dieses Mal sogar geschafft, ein paar Fotos zu schießen. Die gibt es bei PicasaWeb zu bestaunen.

die Sponsoren

Bus-Shuttle zum Bahnhof

Bus-Shuttle zum Bahnhof

Natürlich kosten Location, Speisen, Getränke und viele andere benötigte Dinge Geld. Somit ist solch eine Veranstaltung auch nur mit der Hilfe von Sponsoren zu realisieren. Darum gilt mein Dank natürlich auch eben diesen Unterstützern, die da waren:

notebooksbilliger.de

Wiegand Automobile

Sven Henning online-pkv.de

Data Network Alfeld

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