Es ist mal wieder soweit. Heute hat der Bund der Steuerzahler die aktualle Ausgabe des bekannten schwarzes Buches veröffentlicht.
Obwohl in dem rund 50 Seiten starken Schwarzbuch 128 Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder aufgeführt sind, handelt es sich dabei jedoch nur um ausgesuchte Beispielfälle. Diese stehen lediglich exemplarisch für einen sorglosen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler.
Jeder kann die aktuelle Ausgabe (übrigens bereits die 37.) unter schwarzbuch09.steuerzahler.de einsehen. Dort sind die Beispielfälle nach Kategorien und nach Bundesländer aufgelistet. Auch eine PDF-Version des Gesamtwerkes steht zum Download bereit. Des weitern lässt sich eine gedruckte Ausgabe kostenlos bestellen.
Im Vorwort von Dr. Karl Heinz Däke heißt es:
Da geht es um Fehlplanungen und Kostenexplosionen, teure Annehmlichkeiten, Mängel im Beschaffungswesen oder auch um Reisen und Empfänge auf Kosten der Steuerzahler. Hinzugekommen sind in diesem Jahr Beispiele für die Fehlverwendung von Steuergeld im Rahmen der staatlichen Krisenbewältigung.
Diese und noch viele weitere Beispielfälle sind ausführlich im Schwarzbuch enthalten. Wer also gerne wissen möchte, wo seine Steuern, Abgaben und Gebühren so bleiben, sollte auf jeden Fall ein Blick in dieses recht informative Werk werfen. Auch jedem, der sich mal wieder so richtig ärgen möchte oder nur eine Nachtlektüre sucht, sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Ich habe das Buch zwar erst nur kurz angelesen und überflogen, kann aber als regelmäßiger Leser der Schwarzbücher ruhigens Gewissens einen Blick hinen nur anraten.
Es erstaunt mich jedes Jahr aus neue, wie es immer wieder zu solchen Fällen von “sorglosem Umgang mit dem Geld der Steuerzahler” (kurz: Verschwendung) kommen kann. Ich persönlich weiß leider nicht, wie das komplizierte Räderwerk von Staat und Bürokratie wirklich arbeitet, aber jemanden mit einem halbwegs gesundem Menschenverstand wird man da wohl vergeblich suchen.
Ich verstehe das System einfach nicht. Auf der einen Seite beklagt man den Schuldenberg und auf der anderen Seite wird das Geld einfach so aus dem Fenster geschmissen. Ich habe da so meinen ganz eigenen Gedankengang, um all dem auf langfristige Sicht ein Ende zu bereiten, aber bevor ich hier jetzt in eine Wut basierte Schreib-Extase verfalle, hebe ich mir das Thema lieber für einen eigenen Artikel auf.
Anmerkung: Die Internetseiten des Bund für Steuerzahler scheinen im Augenblick auf Grund der Neuerscheinung des Schwarzbuches sehr gefragt zu sein. Evtl. solltet ihr den Besuch dort auf Später oder morgen verlegen.







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