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meine etwas anderen Vorsätze für 2012

Das Problem mit den (guten) Vorsätzen für das nächste Jahr ist doch immer wieder dasselbe. In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester ist man quasi nirgends davor sicher, nicht von irgend jemanden dessen gorßartigen Vorhaben, Pläne und die Ziele aufgezwungen zu bekommen.

In den ersten zwei oder drei Januarwochen dann hört und liest man überall, wie gut dies doch alles klappt und wie zuversichtlich man doch ist, seine Liste mit diesen ominösen (guten) Vorsätzen auch noch rund weitere 50 Wochen durchhalten zu können.

Kurz darauf wird es still um dieses Thema, nachdem die ersten Träumer bereits von ihren schmachvollen Niederlagen bei der Umsetzung und Befolgung ihrer Utopie-Wunschvorstellungen berichtet haben.

Dann, so um gegen Weihnachten herum, geht es wieder los mit den Vorsatzlisten. Aber auch eine andere Fraktion verkündet wehement ihre Meinung zu diesem ominösem Brauchtum. Da wird locker vom Hocker einfach behaupted, dass man nicht an so etwas wie (gute) Vorsätze glaube und sowieso (fast) keiner damit auch nur den kleinsten Erfolg hat.

Aber mal ganz ehrlich:

Auch wenn man nicht an so etwas wie (gute) Vorsätze glaubt und dann auch noch verkündet, selbst keine Vorätze für das neue Jahr zu fassen – irgendwie dank man dann doch für sich allein so Sachen wie “Naja, wenn ich dies oder jenes schaffen würde, wäre es schon schön.”. Und? Ist das etwa kein Vorsatz ?

In den letzen Jahren gehörte ich zu dem zuletzt erwähnten Personenkreis. Da sich die Vorsätze sowieo unbeabsichtigt und unbewusst wieder einschleichen werden, habe ich mir gedacht, dass ich dieses (bzw. nächstes) Jahr mal wieder ganz versuche.

meine Vorsätze für 2012

Da sich die meisten Vorsätze allerdings sowieso zerschlagen und man hinter deshalb frustiert ist, werde ich einfach mal etwas kreativ und versuche das Ganze anders anzugehen. Ich nehme mir also ein paar Dinge vor, bei denen ich nicht böse bin, wenn es nicht klappt . Sollte es doch klappen, kann ich hinterher stolz behaupten, dass es ich geschafft habe.

  • Ich werde ganz bestimmt nicht aufhören zu rauchen.
  • Ich werde ganz bestimmt nicht ein paar Kilo abnehmen.
  • Ich werde kein neues Projekt im Netz starten.
  • Ich werde kein Geld für besondere Anschaffungen sparen.
  • Ich werde nicht zur CeBIT fahren.
  • Ich werde an keinen Barcamps teilnehmen.

So, Murphy, jetzt bist du am Zug. Wenn du mir vermiest, meine Vorsätze zu erfüllen – freue ich mich trotzdem darüber. Oder ich freue mich am Jahresende darüber, meine Ziele erreicht zu haben. Postiv denken – es kann nur besser werden ;-)

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