gelesen: Cody McFadyen – Die Blutlinie
Ich bin von Haus aus eine richtige Leseratte, auch wenn ich leider viel zu selten die Zeit finde, meine Nase in ein gutes Buch (bzw. eBook) zu stecken. Aber wenn es mir einmal gelingt und die Story stimmt, ist auch ein relativ dicker Wälzer an einem Wochenende durchgeschmökert. Dabei muss es sich nicht unbedingt um aktuelle Titel handeln – auch Bücher, die schon ein paar Tage auf dem Buckel haben sind mir stets willkommen (und meist auch günstiger).
Vor kurzem fiel mir der Thriller die Blutline von Cody McFadyen in die Hände und fesselte mich an meine Leseecke. Auch wenn das Werk sicher nicht mehr in die Kategorie Neuerscheinungen fällt und einige das Buch schon kennen werden, möchte ich es trotzdem gerne kurz vorstellen:
Das Erstlingswerk des US-Amerikaners Cody McFadyden erschien bereits 2006 im englischsprachigen Original unter dem Titel Shadow Man. Noch im gleichen Jahr brachte Bastei-Lübbe die deutsche Übersetzung Die Blutlinie* auf den Markt.
Die Hauptprotagonisten der Geschichte ist die FBI-Agentin Smoky Barrett, die selbst erst kürzlich einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Mit zahlreichen seelischen und körperlichen Narben übersät hegt Smoky Selbstmordgedanken und befindet sich in psychiatrischer Behandlung. Während die Leiterin einer FBI-Spezialeinheit vom Dienst befreit ist, ereignet sich ein brutaler Mord an ihrer besten Freundin. Dies ist natürlich die Gelegenheit für Smoky den Dienst wieder aufzunehmen – wenn auch vorerst nur eingeschränkt.
Schnell entwickelt sich die Geschichte weiter und Smoky und ihr Team befinden sich unversehens mitten in den Ermittlungen und der Jagd nach einem Serienmörder, dessen brutales Vorgehen seinesgleichen sucht. Der geheimnisvolle Killer behauptet von sich selbst, ein direkter Nachfahre von Jack the Ripper zu sein; also von der gleichen Blutline abzustammen, was auch den den deutschen Titel erklärt.
Insgesamt eine recht packende und fesselnde Story mit diversen Schauplätzen und einigen Wendungen. Für Fans der vielen verschiedenen Tatortermittler- und Profiler-Serien im TV ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Die recht detaillierte Beschreibung von Morden und ihren Schauplätzen empfiehlt dieses Werk nicht gerade als Gute-Nacht-Lektüre für zartbesaitete Gemüter.
Die 480 Seiten starke Taschenbuchausgabe hat bei mir gerade mal ein Wochenende gehalten und macht Appetit auf mehr. Zum Glück gibt es ja mittlerweile noch ein paar weitere Bücher von Cody McFadyen*
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