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Blogparade gegen Blogmüdigkeit

schlafIn den letzten Tagen lese ich in meinem Feed-Reader immer öfter von der Blogmüdigkeit. Einige sprechen sogar schon von Blogsterben.

Die Zunahme dieser Artikel hat mich dazu inspiriert, eine Blogparade zum Thema Blogmüdigkeit zu starten und Euch zu fragen, wie Ihr das ganze seht. Ist es wirklich so schlimm – und wenn ja, was kann man dagegen tun?

Ihr habt selbst einen Blog? Prima, dann habt Ihr bereits alle Voraussetzungen erfüllt, um an dieser Blogparade teilzunehmen.

Schreibt einfach einen Artikel über die aktuelle Blogmüdigkeit und setzt Euch mit dem Thema auseinander. Als kleine Anregung hier mal ein paar kleine Denkanstöße und Fragen, die Ihr aber nicht alle beantworten braucht:

  • Ist es wirklich eine “Blogmüdigkeit” oder sind es (unangekündigte) Pausen aus anderen Gründen?
  • Gründe für Blogmüdigkeit / Blogpausen (Zeit, privates, Arbeit, keine Lust, keine Themen,…)
  • Wie kann man dem vorbeugen? (Gastautoren, vorarbeiten,…)
  • Leidest Du selber an Blogmüdigkeit / befindest Dich in einer Blogpause?
  • Hat Twitter / Facebook / MySpace etwas damit zu tun?
  • Soll man die pausierenden/schlafenden Blogger kontaktieren?

Als zusätzliche Inspirationschilfe lest doch auch die Artikel von Crazy Girl und Piet zu diesem Thema.

Natürlich gibt es gute Gründe, warum man eine Blogpause einlegt oder gar ganz aufhört. So hat z.B. Rio über seine eingeschränkte Onlinepause seine Leser genauso informiert die Jungs vom LiLu24-Blog. Da weiß der Leser wenigstens woran er ist.

Bis zum 15. November 2009 könnt ihr an dieser Blogparade teilnehmen. Setzt dazu einfach einen Trackback auf diesen Artikel oder postet den Link zu Eurem Beitrag in den Comments. (Trackbacks und Kommentare werden moderiert – es kann also vorkommen, dass diese nicht sofort angezeigt werden.)

Am Ende werde ich alle Teilnehmer noch einmal extra in einem Beitrag erwähnen und verlinken.

Auch ich werde natürlich einen Beitrag zu dem Thema veröffentlichen – da ich bei solchen Themen aber immer in Schreib-Ekstase falle, würde das an dieser Stelle hier einfach zu viel werden.

UPDATE: Mein Artikel zur Blogparade ist jetzt auch online. Außerdem ist die Blogparade jetzt auch bei blog-parade.de gelistet.

UPDATE: Natürlich dürft ihr für die Teilnahme an der Blogparade gernde die Grafik oben im Artikel und den Banner ganz oben gerne verwenden. Bitte ladet aber die Grafik dazu auf euren eigenen Webspace.

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KategorienBlogosphäre

  1. Andreas
    4. Oktober 2009, 21:44 | #1

    Ich war vor kurzem in einer solchen Blogmüdigkeit. Ich habe Twitter kennengelernt und mich dort immer rasend schnell unterhalten und Links zu interessanten Seiten gepostet. Die Lust am langen Schreiben ging verloren und so schrieb ich lange Zeit nichts mehr in mein Blog, weil es einfach zu zeitintensiv war und ist.

    Nun habe ich wieder begonnen mit dem Bloggen, weil ich nun weiß, dass nur Twitter & Bloggen zusammen Sinn machen. Man kann zwar auf Twitter diskutieren und kommunizieren, aber Inhalte müssen irgendwo gesammelt werden und genau da kommen Wikis und Blogs ins Spiel.

    Ich gebe zu, es ist immernoch etwas Restmüdigkeit da. Ich blogge nicht mehr täglich und wöchentlich, weil einfach die Zeit nicht mehr da ist. Aber zu wichtigen Themen werde ich weiterhin bloggen.

    Alle die an Blogmüdigkeit leiden kann ich nur sagen: Macht eine Pause und nutzt die Zeit zum Nachdenken. Ich habe es auch getan und mich dazu entschlossen mein Blog zu behalten und weiterhin mit Inhalt zu füttern, allerdings nicht mehr in der Frequenz wie früher. Ich verweise deswegen oft auch auf meinen Twitteraccount, damit die Leute dort mitlesen können. Ich hatte auch schon Twitterbeiträge als tägliche Zusammenfassungen in mein Blog eingebunden, aber das ist mir einfach zu aufdringlich und hat für mich eine Art Spamcharakter, wenn es jeden Tag einen Beitrag der Form “Mein Gezwitscher vom…” gibt.

    Warum es die Blogmüdigkeit gibt, liegt meiner Meinung nach an einem einzigen Grund. Es gibt mittlerweile neue Kommunikationsmittel im Internet, die weniger Aufwand erfordern und mit denen man schnell kommunizieren kann. Der Punkt ist allerdings, dass mit den herkömmlichen Mitteln (Twitter etc.) diskutieren kann, aber keine Inhalte sammeln kann. Das muss noch über Blogs und Wikis geschehen, solange Google Wave noch nicht von der Masse benutzt werden kann.

    LG Andreas

  2. 6. Oktober 2009, 08:56 | #2

    Oh ich glaube ich falle auch in eine Art von Winterschlaf. Für Tipps zum weitermachen bin ich sehr dankbar. Twitter hat mich über den Sommer im übrigen auch gut abgelenkt vom eigendlichen Rhetorikblog, aber ist die Faszination des Neuen wirklich so stark, um andere, häufigere Tätigkeiten aufzugeben? Freue mich auf den Austausch hier und wenn möglich auch Ideen, Tipps, Aktionen, um den eigenen Blog am Leben zu erhalten.

    Bloggende Grüße,
    JTG

  3. 6. Oktober 2009, 11:18 | #3

    So ein ähnliches Thema habe ich die Tage auch mal aufgegriffen. Nämlich, seit ich nebenbei Twittere die vielen kleinen Beiträge in meinem Blog verschwinden. Früher hatte ich die Tipps, Links, Videos, News… als Thread veröffentlicht, jetzt setze ich einfach einen schnellen Link auf Twitter.
    Obwohl eine gewissen Müdigkeit hat sich leider auch bei mir eingeschlichen.
    Ich habe dich mal auf meinem Blogartikel verlinkt ???? lg

  4. 6. Oktober 2009, 16:53 | #4

    Motivations-Mangel macht sich momentan irgendwie überall bemerkbar. Mir geht es da auch nicht anders. Ich habe dutzende Ideen über die ich auf meinem Blog noch schreiben möchte, aber aktuell muss ich mich wirklich jedes mal selbst in den Hintern treten damit es was wird. Ich hoffe diese Phase geht wieder vorbei.

    Bei mir ist das aber auch ein wenig anders gestrickt. Twitter erhöht bei mir sogar noch die Motivation zu bloggen. Dinge die ich als “blogbar” bewerte twittere ich zwar auch gelegentlich, aber einen Artikel schreibe ich trotzdem darüber.

    Richtige Blogpausen haben wohl bei jedem andere Gründe. Motivation, Zeit, Familie, Beruf, Provider usw. usw.

    Soll man schlafende Blogger wecken? Schwierige Frage mit geteilten Meinungen.Ich würde sagen wenn man sich ernsthaft Sorgen um deren Verbleib macht auf jeden Fall. Gibt es einen Artikel der auf die Blogpause hinweist kann man den Blogger aber vermutlich schlafen lassen.

    @Judith Ich glaube ein Standard-Rezept gibt es nicht für dein Problem. Aber ich denke Aktion ist ein gutes Stichwort. Jeder hat sich andere Ziele gesteckt die den Erfolg des eigenen Blogs definieren. Diese Ziele sollte man sich wieder vor Augen holen, mit Stift und Papier! Ein paar Gedanken aufschreiben über die man zukünftig bloggen möchte und dann den Zettel immer sichtbar in der Nähe von Monitor oder Tastatur aufbewahren. So klappts zumindest bei mir :)

    LG Piet

  5. 6. Oktober 2009, 23:56 | #5

    Hi Piet,

    ja die Ideen sind, die “quälende” Frage ist gerade: “Lohnt es sich?” Damit meine ich nicht Geld, sondern den Mehrwert. Mein Blog ist entstanden auf Drängen meiner Studies, die mehr wissen wollten, am Ball bleiben sollten. Aber gerade die Kommentarfunktion wird so selten genutzt und wenn, dann auch nicht wirklich von meiner Zielgruppe. Das ist im Moment eher demotivierend. Rhetorik ist so ein spannendes Thema, aber nur darüber zu lesen, das hat noch keinem geholfen.

    Aber nun gut, es war ein langer Tag.

  6. 7. Oktober 2009, 17:25 | #6

    Wie ich das sehe habe ich ja schon kund getan in meinem Artikel ????
    Auf jeden Fall gibt es ein paar, die ich schon vermisse. Fällt halt einfach auf, wenn man sonst mehr dort lesen konnte :-(

  7. 10. Oktober 2009, 01:08 | #7

    Ich habe leider erst jetzt von der Blogparade erfahren aber habe natürlich gern teilgenommen …hie rmein Beitrag…
    http://www.kreativcash.de/blogmudigkeit-ist-heilbar

  8. 16. Oktober 2009, 16:13 | #8

    Moin, Ich selber schreibe seit einigen Wochen einen Blog und muss feststellen, dass es nicht einfach ist, sich immer die Zeit dafür “freizuschaufeln”. Da besteht die Gefahr, dass der eigene Blog früher oder später wieder einschläft.
    Allerdings bin ich zuversichtlich, denn die “dunkle Jahreszeit” steht vor der Tür. Da bleibt der Grill erstmal kalt und das Bier im Kühlschrank, daher ist auch mehr Zeit, sich mal in Ruhe dem bloggen zu widmen.
    Gruß
    Andree

  9. 20. Oktober 2009, 07:43 | #9

    “Keine Spur von Blogmüdigkeit – oder doch?”
    heißt mein Beitrag.
    Es geht da um die Ziele, die “Message”
    des Blogs, und Probleme, die entstehen,
    wenn die Ziele nicht erreicht werden:

    http://fressnet.de/blog/?p=2286

  10. 29. Oktober 2009, 20:20 | #10

    Auch ein Aspekt ist dass die Vernetzung im Internet immer mehr abnimmt: http://www.wolkencloud.de/2009/10/26/link-sterben-analysiert/

  1. 6. Oktober 2009, 02:01 | #1
  2. 8. Oktober 2009, 20:14 | #2
  3. 10. Oktober 2009, 19:57 | #3
  4. 11. Oktober 2009, 05:47 | #4
  5. 21. Oktober 2009, 22:43 | #5
  6. 28. Oktober 2009, 12:40 | #6
  7. 28. Oktober 2009, 17:49 | #7
  8. 2. November 2009, 17:56 | #8
  9. 6. Mai 2010, 07:56 | #9