Bereits seit einigen Jahren versuche ich mich immer mal wieder an dem Thema Linux, weil es mich interessiert. Jedoch habe ich bisher auch immer wieder recht schnell damit aufgehört, weil es einfach nicht so funktionierte, wie ich wollte. Angefangen habe ich damals mit einem Suse-Linux, das auf Grund eines fehlenden Hochgescwindigkeits-Internetanschluß noch auf CD-Rom daher kam. Ich ließ mich allerdings bereits von der Installation abschrecken, da ich von den geforderten Angaben (Adressen, Interrupts, Modellbezeichnungen der Hardware) schlichtweg überfordert war.
Es folgten im Laufe der Zeit ein paar weitere Gehversuche, unter anderem auch mit diversen Live-CDs wie Knoppix & Co. Auch Ubuntu ist mir bereits schon ein paar mal in die Hände gefallen, und obwohl es eigentlich Out-of-the-Box funktionierte, konnte ich mich einfach nicht damit anfreunden. Warum? Nun, es war und ist nun einmal nicht Windows und ich hatte weder Lust noch Zeit mir die notwendigen Kenntnisse über Terminal, Paketverwaltung usw. anszueignen – also blieb ich bei Windows.
Aber auch mit Windows habe ich so meine Schwirgkeiten – alle paar Monate ist eine Neuinstallation fällig, zumindest, wenn man so wie ich, viel im Internet unterwegs ist und sehr viele Programme ausprobiert – dann ist irgendwann der Punkt gekommen, an dem nichts mehr geht oder das System zumindest sehr, sehr langsam ist. Dazu kommen dann die ganzen Kosten für die unterschiedlichsten Software-Lizenzen – insbesondere wenn man über mehrere PCs im Haus verfügt, auf denen möglichst überall die gleiche Software sein soll.




Vor 2 Tagen, am Freitag dem 13. war es wieder einmal soweit. Der mittlerweile seit 1998 stattfindende alljährliche Domino-Day flimmerte mal wieder über den Bildschirm. Zumindest bei den Leuten, die sich das immer noch antun wollten.




